Gut zu wissen...

Gut zu wissen
...daß Handarbeiten wieder in sind.
Und keiner soll denken, daß man damit Geld sparen könnte! Aber es sind immer Unikate!
Neben dem Spaß und der Freude kann man dem Alltagsstress entfliehen und sich durchaus nützlich und sinnvoll betätigen. Anregungen dazu gibt es viele...

Dienstag, 23. Juni 2015

Stoffmarktausbeute



Für das Töchterchen sollte ich auch eine Jacke nähen! Der  Schnitt von meiner Jacke war in ihrer Größe schon kopiert. Allerdings wollte ich mir diesmal den Stress mit den Falten ersparen.
Aber dann habe ich auf dem Stoffmarkt eine Jacke gesehen, die besser zu jungen Frauen passt.
Also alles von vorn.
Das Obermaterial Jersey ist in sich gemustert und gut dehnbar. Diesmal habe ich den Futterstoff brav mit einer Falte im hinteren Teil versehen, damit alles bequem ist. 



Das besondere an dieser Jacke: im Rückenteil sind keine Abnäher, sondern wie eine Art Schoß genäht. Das ist besonders bei Hohlkreuz zu empfehlen. Und die Raffinesse sind die Reißverschlüsse, wobei ich einen als Verschluss zu einer Tasche gearbeitet habe. Mir gefällt auch das Revers…















Hier geht`s hin

Dienstag, 2. Juni 2015

Ich hab`s schwer…



weil der Stoff einfach nicht reicht.
Das Hochzeitsdatum rückt immer näher und für das Enkelkind wird noch ein outfit benötigt.
Vorstellung der Tochter: Hose und Weste, meine Vorstellung: Hose ausreichend.
Dabei hatte ich im Hinterkopf, einen Rock zu trennen, weil der Stoff eine suuuuper Qualität hat und so noch seine Verwendung findet.
Farbe: dunkelblau, in sich dezent strukturiert
Waschen, trocknen, anziehen. Eben trevira.
Schnittmuster: Bundfaltenhose aus der Pramo 7/89
Aber es reicht nicht für eine Weste dazu. Also bleibt es bei einer „Probehose“!  





Heute mal hier hin und zu den Jungs.

Mittwoch, 20. Mai 2015

gerafft

und Bauch gut kaschiert! Und alles aus Reststoffen!
Das Shirt ist das verkürzte Kleid burda 6910, welches ich für einen festlichen Anlass nähe. Sozusagen zur Probe, obwohl schon ein Bettlaken für ein Probekleid herhalten musste.
Ich habe den restlichen Stoff vom Knotenshirt meiner Tochter verwendet (Fotos werden nachgeholt) und für die Ärmel einen unifarbenen Stoff. Allerdings ist dieser in einer anderen Qualität, wesentlich fester. Am Ausschnitt sieht man`s, der fällt nicht weich.






Die Raffung ist jeweils an der Seite. Ich habe nicht mit Gummiband gearbeitet, sondern mit der Maschine gerafft (lange Stiche und dann zusammen ziehen). Und ich finde, es kaschiert...
Auf jeden Fall fühle ich mich wohl, und das nicht nur mittwochs...


Mittwoch, 13. Mai 2015

Nicht ganz ohne

... trennen und dämpfen und heften und trennen.
Die Jacke hatte es in sich. Nicht nur, daß es meine erste war- auch mit den Schlitzen am Rücken. Damit habe ich lange gekämpft.



Eins habe ich gelernt: Das Innenfutter immer reichlicher zuschneiden und in Falten legen. Klingt paradox, aber sonst zieht und zerrt es.



Das Verstürzen der Ärmel habe ich mir hier
abgeschaut. Es klappt tatsächlich.













Und hier ist sie!














Dienstag, 5. Mai 2015

Hauptmotor überlastet...

... ist ja kein Wunder! Oder doch, denn meine gute alte veritas hat genäht, was wegen Überlastung nicht ging. Aber jetzt ist es geschafft: wieder eine Schnabelina, diesmal aus Jeans und ohne zip it Teil. Meine Erfahrung von hier hat gezeigt, daß ich es in der Handtasche nicht nutze.



Die Taschenhenkelbefestigung gefällt mir noch nicht wiklich, obwohl es auf dem Foto schlimmer aussieht als im Original. Aber ich wollte keine breiten Gurtbänder verwenden. Und im Originalschnitt geht auch Platz in den aufgesetzten Taschen verloren.
Ihr seht, es gibt immer wieder was neues...




Diesmal wird die Tasche verschenkt. Und deshalb geht`s auch hier hin

Dienstag, 28. April 2015

Die Tasche passend zum Boot..



ist noch rechtzeitig zum Geburtstag fertig geworden. Herzlichen Glückwunsch, liebe Martina!

Ich habe für ein etwas größeres Boot neue Bezüge für die Auflagen genäht. Klingt einfach, war es aber nicht unbedingt. Im Boot ist ja nichts gerade. Alles läuft irgendwie konisch.
Meine Schwägerin hatte den Schaumstoff zugeschnitten und ein Foto gesendet, wie es ursprünglich aussah.


Und dann habe ich mich an die Arbeit gemacht: alle Teile zunächst in einen Bezug aus preiswertem Bomull eingenäht und dann noch mit Möbelbezugsstoff eingekleidet. Natürlich mit Reißverschluss, zum schnellen Wechsel. Wie gesagt, es ist alles konisch und halbrund und… friemelig.
fast fertig


Die Zuschnittreste des Bezugsstoffes habe ich aufgehoben und dann zu einer Fläche verpatcht. Meist waren es Dreiecke oder kleinere Streifen. Aber das macht ja nichts.
Und aus diesem neuen Stoffstück ist dann die Schnabelina (passend zum Boot) entstanden. Es geht ja viel rein, eigentlich alles, was zum Picknick gebraucht wird… 
Zip it-Teil zum Vergrößern







Dann wünsche ich immer eine Hand breit Wasser unterm Kiel und viel Sonnenschein.